Bewegungstherapie

Schritt 2 · Prävention

Hier wird aus Behandlung Eigenleistung. Was ich mit meinen Händen löse, muss der Körper Deines Hundes anschließend halten können – und das geht nur über Muskulatur, Koordination und ein gutes Körpergefühl.

In der Bewegungstherapie bauen wir gezielt auf: Stabilisatoren rund um Gelenke, Rumpfmuskulatur, die die Wirbelsäule trägt, Tiefensensibilität, damit Dein Hund weiß, wo seine Hinterbeine gerade sind. Wir arbeiten mit aktiven Übungen auf unterschiedlichen Untergründen, mit Gewichtsverlagerung, Balance- und Koordinationsaufgaben, Cavaletti-Arbeit und gezieltem Aufbautraining – immer dosiert, immer nachvollziehbar, immer an den aktuellen Stand angepasst.

Nicht erst, wenn es weh tut

Bewegungstherapie ist genauso stark in der Prävention. Beim jungen Hund im Wachstum, beim Sporthund, der Belastungsspitzen abfedern muss, beim Hund mit rassetypischer Disposition, beim Senior, der Muskelmasse verliert – überall dort ist gezielter Aufbau die beste Versicherung gegen spätere Probleme. Es ist deutlich leichter, Muskulatur zu erhalten, als sie nach einem Ausfall wieder aufzubauen.

Alltagstauglich statt Zusatzjob

Ein Übungsplan nützt nichts, wenn er in Deinem Leben nicht stattfindet. Deshalb gestalte ich das Programm so, dass es sich einfügt: ein paar Minuten vor dem Spaziergang, eine Übung im Wohnzimmer während die Kaffeemaschine läuft, eine Variation des normalen Gassigangs statt einer zusätzlichen Trainingseinheit. Wir überlegen gemeinsam, wo in Deinem Tag realistisch Platz ist, und ich zeige Dir, wie Du die Ausführung kontrollierst – denn saubere Ausführung ist wichtiger als viele Wiederholungen.

Am Ende soll Bewegung kein Programm mehr sein, sondern einfach wieder Alltag.

Lass uns sprechen

Ich berate Dich gerne persönlich und finde mit Dir den passenden Weg für Deinen Hund.
– Lea, deine Tierphysiotherapeutin